Exkursion am Hasenburger Mühlenbach mit der NaJu am 25.04.2025


Am 25.04.2026 führte die Lebendige Ilmenau eine rund dreistündige Exkursion mit der Jugendgruppe des NABU (NAJU (Naturschutzjugend)) am Hasenburger Mühlenbach durch. Die Exkursion diente der Vorbereitung einer kleinen Fließgewässerentwicklungsmaßnahme, die die NAJU im Herbst 2026 mit der Lebendigen Ilmenau umsetzen möchte. Dabei wurde der Abschnitt des Baches zwischen der B4 und der Einmündung in die Ilmenau abgelaufen und bisher dort umgesetzte Maßnahmen zur Strukturverbesserung und zum Artenschutz erkundet. An der Otterberme unter der B4, die 2024 von der Ökologische Station Flusslandschaft Ilmenau, Luhe und Neetze (ÖSIL) und dem für die Unterhaltung des Baches zuständigem Gewässer- und Landschaftspflegeverband Mittlere und Obere Ilmenau errichtet wurde, konnte dann auch gleich eine Otterlosung und damit ein sicherer Nachweis des Otter, entdeckt werden. Anschließend wurden die Stellen in Augenschein genommen, an denen 2024, auf Initiative der Lebendigen Ilmenau mit Unterstützung von ÖSIL, strukturverbessernde Maßnahmen in Form der Einbringung von Kies und Totholz erfolgten. Diese wurden den Jugendlichen erläutert und dienen als Beispiel für die gemeinsame Aktion im Herbst. Geplant ist, dass die NAJU Spendengelder für den Kauf von weiterem Kies einsetzt und diesen zusammen mit der Lebendigen Ilmenau im Rahmen einer Tagesaktion mit Einer, Schaufeln und Schubkarren an geeigneter Stelle in den Bach einbringt. Der Kies soll Lebensraum für die kleinen Gewässerbewohner wie z.B. Bachflohkrebs und Steinfliegenlarve sein und als Laichbett für kiesliebende Fische wie die z.B. die Forelle dienen, die aus der Ilmenau in den Hasenburger Bach wandern. Da der passende Ort verschiedene Voraussetzungen erfüllen muss, gestaltete sich die Suche danach nicht leicht. Letztlich ergaben sich aber vielversprechende Möglichkeiten für eine erfolgversprechende Aktion. Zum Abschluss wurden zwischen der „Handwerkerbrücke“ und der Ilmenau noch die Kescher ausgepackt und die Bachsohle einer Untersuchung unterzogen. Dabei konnten erfreulich viele Arten, insbesondere Köcherfliegen-, Steinfliegen und Eintagsfliegenlarven gefunden werden. Diese zeigten sehr lebendig, dass der Hasenburger Mühlen Bach zum Teil schon sehr gute Strukturen aufweist, mehr davon von den Gewässerarten aber sicherlich freudig angenommen werden. Über den genauen Termin der geplanten Aktion wird zu gegebener Zeit u.a. an dieser Stelle informiert. Eine tatkräftige Beteiligung ist auf jeden Fall gewünscht. (Text&Bilder M.Loch & B.Schwarz)